Linkliste Themen und Einrichtungen

11 11 2008

Eine umfassende Auflistungen von Einrichtungen, die sich unterschiedlicher Gesundheitsthemen widmenund dabei muttersprachliche Beratung anbieten!

Alles auf einen Blick – hier klicken





Projektbericht

11 11 2008




Projektpräsentation

15 10 2008

Nachdem wir unser Pilotprojekt abgeschlossen haben und die Aufarbeitung der Ergebnisse voranschreitet, freuen wir uns den Termin für die Präsentation unserer Arbeit bekannt zu geben!

Die Präsentation wird am Donnerstag, 13.11.2008 von 13:00 – 15:00 Uhr in der Landesakademie St.Pölten stattfinden – für alle InteressentInnen:

Wegbeschreibung und Einladung hier als Download im PDF-Format:

einladung_machtmigrationkrank

wegbeschreibung_veranstaltung_lak





Erfahrungsbericht von zwei Hausbesuchen

4 06 2008

Nach der Einschulung der Gesundheitstutorinnen am 21.April, welche auch eine Gelegenheit zur Vorbereitung der Hausbesuche durch Rollenspiele bot, hatte ich am 5.Mai gemeinsam mit der tschetschenischen Gesundheitstutorin, Rosa, den ersten Hausbesuch.

Nach einer kurzen Absprache über den Verlauf des Hausbesuches, machten Rosa und ich uns auf den Weg zu der Familie. In der wenig eingerichteten Wohnung wurden wir von einer jungen Frau und ihren 3 kleinen Kindern in Empfang genommen und gebeten am Sofa platz zu nehmen. Leicht nervös begannen Rosa und ich mit unserem „Vortrag“. Ich empfand die Situation in der Familie als entspannt und hatte das Gefühl, dass wir willkommen waren. Die meiste Zeit des Besuches war nur die Mutter der Kinder anwesend und nur kurz der Vater. Beide begannen uns sofort viele Fragen zu stellen, welche nur teilweise von uns beantwortet werden konnten. Ich empfand es teilweise als etwas unangenehm, dass wir der Familie mitteilen mussten, dass wir die Antwort nicht wissen. Am Ende unseres Besuches, verwöhnte uns die junge Frau noch mit Obst, Süßigkeiten und Tee und es wurde das Thema des 2. Hausbesuches vereinbart.

Der 2. Hausbesuch fand am 21.Mai statt. Dieses Mal behandelten wir das Thema „Kinderimpfungen“ auf Wunsch der Mutter und beantworteten die offenen Fragen des letzten Hausbesuches. Bereits bei unserer Ankunft in der Wohnung der Familie bereitete die Mutter Essen für uns vor, der Vater der Familie, war während des ganzen Besuches nicht anwesend. Anders als beim ersten Hausbesuch waren die Kinder (die 2 kleineren) etwas unruhig und die Mutter besonders durch das Baby abgelenkt.

Die Kommunikation zwischen der Gesundheitstutorin, der Mutter und mir funktionierte aber trotzdem gut. Der ältere Sohn war durch ein von uns mitgebrachtes Malbuch mit Buntstiften abgelenkt und sehr ruhig. Nach dem kurzen Infoblock bewirtete uns die Mutter wieder mit einer tschetschenischen Spezialität.

Ich empfand die Hausbesuche als sehr gelungen und bereichernd. Durch die völlig neue und fremde Situation (Übersetzerin) lernte ich viel dazu. Durch das tschetschenische Essen konnte ich auch ein Stück einer neuen Kultur kennen lernen und war beeindruckt von der Gastfreundschaft der Familie. Ich hatte das Gefühl, dass auch die Familie von den Hausbesuchen profitierte und sich freute, Besuch zu haben und von jemand, der ihre Muttersprache spricht, in ihrem privaten Umfeld bearten zu werden.





Die ersten Hausbesuche

3 05 2008

Vor unserem letzten Treffen am 29.04. haben Birgit, Martina und Susanne gemeinsam mit den Beraterinnen des Integrationszentrums St.Pölten endgültig die KlientInnenfamilien ausgewählt und erste Termine vereinbart! Nächste Woche finden demnach die ersten Einsätze statt, wir sind alle gespannt und hoffen, bald genaueres berichten zu können!





Buch: Macht Migration krank?

22 04 2008




GT-Schulung

22 04 2008

Gestern fand die letzte Vorbereitung der Gesundheitstutorinnen (und der Studentinnen) auf die Hausbesuche statt. Wir trafen uns am Vormittag, und haben mit den Gesundheitstutorinnen insgesamt 4 Stunden an der FH verbracht. Dabei haben wir Inhalt und Ablauf der Hausbesuche geklärt und die Beratungssituation durchgespielt. Die GTs konnten noch einige inhaltliche Ergänzungen einbringen und erschienen bereits sehr gut informiert, was die Leistungen und (Heraus)forderungen des Gesundheitssystems betrifft. Sie haben das Skriptum für die zu leistende Information erhalten, um sich eventuell noch weiter damit auseinander zu setzen.

Das Treffen, vor allem die praktische Übung der Beratungssituation, hat geholfen, die Rollenverteilung zwischen Studentin und GT während der Hausbesuche zu klären! Wir haben sehr intensiv den Umgang mit kompetenz- und grenzüberschreitendem Verhalten von Klienten geübt, die Informations- von den Dolmetschaufgaben der GT abgegrenzt, und das Führen des Gesprächs als zweisprachiges Beratungsteam durchgespielt. Unser Eindruck war sehr positiv, alles scheint bereit für den ersten Einsatz! Nun fehlen nur noch die Terminvereinbarungen mit den Familien – Anfang Mai wird es voraussichtlich mit den Hausbesuchen losgehen.





Gesundheitssystem in Tschetschenien

16 04 2008

im Rahmen des projektbegleitenden Soziologieseminars haben wir Recherchen zum Gesundheitssystem in Tschetschenien angestellt:

thesenblatt_tschetschenien





Plenarsitzung vom 16.04.2008

16 04 2008

Das heutige Treffen haben wir genutzt, um den Ablauf der Tutorinnenschulung zu konkretisieren. Wir haben uns über die Inhalte geeinigt und Verantwortungen für die einzelnen Blöcke verteilt.

  • Leon wird eine Einladung mit genauem Treffpunkt und Uhrzeit, und einer Programmvorschau für den Schulungstermin erstellen und an Elisabeth schicken.
  • Die Inhaltsgruppe überarbeitet noch einmal die Unterlagen, die an die GTs und an die Familien ausgegeben werden.
  • Barbara erarbeitet zwei Fallvignetten für die praktischen Übungen bei der GT-Schulung.
  • Susanne kümmert sich um den weiteren Kontakt zu potentiellen KlientInnenfamilien.

Weiters sollte sich jedeR individuell auf den Einschulungstermin vorbereiten!





Plenarsitzung vom 02.04.2008

4 04 2008
  • Die Evaluationsgruppe hat uns Entwürfe ihrer Erhebungsbögen für GT, CM und Familien vorgestellt. Vorschläge wurden eingebracht, die Evaluationsgruppe wird die Erhebungsbögen fertigstellen.
  • Die Inhaltsgruppe hat ein Programm für die Themen der Gesundheitsinfos vorgestellt, dass bei der GT-Schulung vermittelt werden soll. Weiters gab es einen Entwurf für ein Brettspiel, das noch einmal überabeitet und dann in dreifacher Ausführung für die Familien bereitgestellt wird.
  • Der Ablauf des GT-Infotreffens am 03.04. wurde festgelegt -> Ergebnisse des Treffens siehe Protokoll (Danke Anja!)
  • Nächster Termin: Plenarsitzung am 16.04.08, 14:00 im SR 2.09